Rezension: Donna Milner – Der Tag an dem Marylin starb

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Über die Autorin:

Donna Milner lebt mit ihrem Mann im kanadischen Bundesstaat British Columbia. Nachdem ihr erster Roman »River« ein überwältigendes internationales Echo fand und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, widmete sie sich ganz dem Schreiben.

Aus dem Inhalt:

Ethie horchte in die Stille des Hauses hinein. Der Duft des grünen Satinkleids ihrer Mutter erfüllte noch immer den Raum, Soir de Paris, so hieß ihr Parfüm. Ethie konnte nicht glauben, dass sie nun für immer fort sein sollte. Aber genau das hatte der junge Polizist gesagt, nachdem Dad ihm die Tür geöffnet hatte: Es habe einen Unfall gegeben, und es tue ihm leid, ihre Mutter sei für immer »heimgegangen«. Jetzt schliefen Ethies Brüder, und Dad saß allein in der Küche, man konnte im Dunkeln die Glut seiner Zigarette sehen. Sicher dachte er darüber nach, warum Mom tot auf einem Segelboot gefunden worden war. Und warum sie getrunken hatte. Hing das alles mit dem fremden Mädchen zusammen, das gestern Morgen dagewesen war? Oder mit seiner Vergangenheit, über die er so lange geschwiegen hatte?

Kurzbeschreibung:

Durch einen Unfall kommt Lucy Coulter am 5. August 1962 ums Leben. An dem Tag, als auch Marylin Monroe starb. Ihr Ehemann Howard vom zweiten Weltkrieg traumatisiert muss nun alleine für seine Familie sorgen zudem auch der am Down Syndrom leidenden Sohn Kipper gehört. Doch Howard trinkt und zieht sich immer mehr in seine eigene Welt zurück. Erst als er seine Kinder zu verlieren droht, weil seine Schwägerin die Familie auseinander reisst ist er in der Lage, sich der Vergangenheit und der Zukunft zu stellen.

Meine Meinung:

„Der Tag, an dem Marylin starb“, erzählt die Geschichte der Familie Coulter nach dem plötzlichen Tod der Mutter und des Vaters Howard während seiner Zeit als er im zweiten Weltkrieg in Japan.Der geniale Aufbau zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zieht den Leser in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los.Die wunderbare starke Liebe von Lucy zu Howard und die tragischen Kriegereignisse fesseln, sind emotional und faszinierend beschrieben. Man bekommt den Eindruck nicht nur zu lesen sondern teilzuhaben an den Geschehnissen um die Familie Coutler.Der mysteriöse Tod von Lucy zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden und man fragt sich immer wieder was ist ihr wirklich passiert. Alles ist so nah, so greifbar, so tiefgründig geschrieben, das ich einige Male mit den Tränen kämpfen musste.

Inhaltlich und emotional ist für reichlich Spannung gesorgt.

Der Schreibstil von Donna Milner überzeugt mich durch ihre gefühlvolle, emotionale wunderschöne Art, wie ich es noch nie erlebt habe. Sie schafft es eine gewisse fesselnde Spannung aufzubauen, die es äußerst schwer macht, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Ich habe dieses Buch förmlich in mich aufgesogen und es hat mich wahnsinnig berührt.

Mein Fazit:

Ein wunderschönes, tiefgründiges und berührendes Buch, bei dem ich nicht eine Seite lang bereut habe es gelesen zu haben.Ein uneingeschränkt empfehlenswertes wunderschönes Buch das ich sicherlich nicht so schnell vergessen werde. Und ich weiß schon heute dass ich es irgendwann noch einmal lesen werde.

1 Kommentar zu “Rezension: Donna Milner – Der Tag an dem Marylin starb

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