[Rezension] Janneke Philippi – Lieblings Desserts

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Lieblingsdesserts*

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Gebundene Ausgabe
Seiten: 244
Verlag: Matthaes Verlag
Autor: Janneke Philippi
ISBN: 978-3875154009
Leseprobe

Eigentlich sind wir pappsatt. Aber nur eigentlich, denn für ein kleines Dessert ist natürlich immer noch Platz. Eine samtige Mousse au Chocolat? Eine leckere Crème Brulée? Oder lieber etwas Leichtes mit Obst? In dem bezaubernden Buch von Janneke Philippi ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Die über 150 Rezepte für leckere Desserts von der Aprikosen-Joghurt-Tarte bis hin zum Zitronen- Basilikum-Sorbet sind schon beim Durchblättern die pure Verführung. Dabei sind die Rezepte meist einfach nachzumachen und zur Unterstützung gibt es praktische Tipps am Rande

Janneke Philippi – Autorenportrait:

Janneke Philippi schreibt regelmäßig für das beliebte und erfolgreiche Magazin »delicious« Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Foodfotografen und Grafiker Serge Philippi, betreibt die Food-Stylistin das Studio Philippi, wo auch die wundervollen Foodfotografien entstehen – Wunderschöne Fotografien, eingebunden in ein entzückendes und frisches Layout – Über 150 Desserts, die glücklich machen.

Inhalt

Von Schokoladenkuchen über Pudding, weiter über Tiramisu und Eis – die Autorin zeigt gegliedert in verschiedene Kapitel viele leckere Varianten jeweils eines Desserts. Auch ungewöhnlichere Zutaten wie Kräuter finden ihren Einsatz in den süßen Leckereien.

Fazit

Mir hat das Buch direkt vom Cover her schon Appetitt gemacht, denn ich liebe süße Leckereien. 😀

Das Buch ist aufgeteilt in verschiedene Kapitel, die sich jeweils um ein Dessert in verschiedensten Varianten kümmert. So wird z.b. mit Rharbarber begonnen. Ich liebe dieses Gemüse, das viele jedoch als Obst nutzen. Ein einfaches Rharbarber-Kompott ist auf Dauer aber langweilig. Rharbarberkuchen, Sorbet oder als Trifle sind da doch viel verlockender oder? Für jedes Kapitel steht zu Beginn eine Übersicht der Rezepte zur Verfügung. Neben den eigentlichen Rezepten gibt es wirklich tolle Foodbilder, alle im Studio Philippi entstanden. Sie zeigen oftmals das einzelne Dessert vor dunklem Hintergrund, lenken so den Blick direkt auf das Wesentliche.

Lassen sich die Rezepte gut nachkochen oder gibt es Probleme dabei?

Dazu haben wir direkt einige verschiedene Rezepte ausprobiert, z.b. einen kleinen Schokokuchen mit flüssigem Kern. Leider fehlen bei den Rezepten aber Angaben zur Backtemperatur und Ofeneinstellung (Ober-/Unterhitze, Umluft). Unsere Küchlein sind so zwar gut geworden, der Kern war jedoch etwas zu weit durch und nicht mehr flüssig. Allerdings kann es auch gut mit den beiden fehlenden Angaben sein, dass der Kern nicht mehr flüssig ist, den wie man ja weiss, ist jeder Backofen anders und man muss die richtigen Einstellungen durch fleissiges Probieren finden. Da ich nun allerdings meine Küche abbauen und leeren musste, bleibt dieses Probieren erstmal liegen. Sowie die neue Einbauküche fertig steht, kann es dann jedoch wieder munter los gehen. 🙂

Auch stark angelacht haben mich z.b. das Weiße Schokoladenmousse Karree mit Himbeeren oder der Estragon-Sahnepudding.

Immer wieder findet man zusätzlich zu den Rezepten kleine Anmerkungen der Autorin. Sie gibt Tipps zu noch mehr Rezeptabwandlungen, speziellen Zutaten oder einfacheren Handhabung.

Was ebenfalls bei den Rezepten fehlte, waren Nährwehrtsangaben. Doch das ist sicher auch besser so, denn die Schlemmereien sind nicht ohne.

Moelleux au chocolat

Für 6 Personen:
150g Butter
125g grob gehackte dunkle Schokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
4 Eier
100g Zucker
75g gesiebtes Mehl
2 Msp. Backpulver
6 gefettete Soufleeformen oder Tassen (150ml Inhalt)

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Butter und Schokolade langsam schmelzen und glattrühren.

Eier und Zucker schaumig schlagen, Mehl vorsichtig unterheben. Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren. Teig in die Förmchen geben und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Kuchen ca. 8 Minuten backen bis die Oberfläche fest, der Kern aber noch flüssig ist. 1-2 Minuten ruhen lassen, dann aus den Förmchen heben.

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Anmerkung: Ich konnte nicht herausfinden, wieso der Backofen bereits im 1. Schritt vorgeheizt werden soll, die Küchlein aber noch 2 Stunden kühlen sollen. Es reicht vielmehr aus, den Ofen vorzuheizen, wenn man die Küchlein dann backen will. Ebenso muss man den eigenen Ofen kennen oder mehrfach probieren, denn nicht immer passt die vorgegebene Backzeit und Temperatur um den Kern noch flüssig zu halten.

Bei uns wurde der Kern leider schon fest, geschmeckt hat das Küchlein aber trotzdem. Perfekt schmeckt das ganze mit leicht warmen Küchlein und leckerer cremiger Kugel Vanilleeis (bei uns ein Vanilleeis mit Karamell).

 

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